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11 Aug |
Bei vielen Banken ist man schlecht beraten! Finanzen
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Laut Stiftung Warentest können sich Anleger, die sich bei Banken über Anlageformen informieren wollen, nicht auf Ihren Berater verlassen. Bei der Untersuchung der Verbraucherschützer wurden insgesamt 21 Sparkassen und Banken mit schlechten Noten ausgezeichnet.
Der Großteil der Berater hat die potentiellen Anleger nicht nach der persönlichen Finanzlage befragt und auch nicht hinreichend über eventuelle Risiken der angebotenen Produkte informiert. Dazu sind die Kreditinstitute jedoch per gesetzlicher Vorschrift verpflichtet. Nach der Finanzkrise sollten eigentlich entsprechende Lehren gezogen worden sein, möchte man meinen. Die Regierung will härter dagegen durchgreifen, und auch die betroffenen Kreditinstitute geloben Besserung.
Ein klarer Sieger unter den Banken, im Verlgeich der 21 Beratungsgespräche, konnte nach der Untersuchung nicht ermittelt werden. Der Großteil der Banken erhielten die Note “ausreichend“. Zwei Banken (BW Bank, Ostsächsische Sparkasse) erhielten sogar die Note “mangelhaft“. Nur die Berliner Sparkasse, die Kreissparkasse Köln und die Commerzbank konnte sich gerade noch eine “befriedigend” sichern. Folglich gabe es keine “guten” Beratungsgespräche. Ein Fachmann der Stiftung für Finanzdienstleistungen, Stephan Kühnlenz, sagte:
“Es ist eine Blamage!”
Ilse Aigner, Verbraucherschutzministerin und Mitglied der CSU, besteht auf verschäfte Anforderungen für Vermittler und Berater. “Die Haftung für Finanzprodukte und deren Vertrieb muss verschärft werden,[...] Offenbar haben viele Banken aus der Krise nichts gelernt.”
Weiter fordert Aigner eine Art gesetzlich vorgeschriebenen Beipackzettel für alle Geldanlagen. Auf diesem Zettel sollen für den Anleger übersichtlich alle Risiken und Chancen aufgeführt sein.
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18 Jan |
Bundesanleihen renditeschwach? Geldanlage
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3,2 Prozent ist den Investoren nicht genug
Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist für die meisten Investoren nicht zufriedenstellend. Das Anlagerisiko wird oft höher eingeschätzt, und deswegen wäre eine fünf-prozentige Rendite statt einer 3,2 Prozent Rendite, laut einer Meinungsumfrage, eher angemessenn.
Als Kompensation für alle Risiken, die die Anleger während der Anlagedauer zu erwarten haben, fordern die befragten Anleger für eine zehnjährige Bundesanleihe im Schnitt eine Rendite von 5,5 Prozent. Das derzeitige Zinsniveau für Bundesanleihen spiegelt nicht alle von den Anlegern erwarteten Risiken wider (laut Sentix-Umfrage).
Rendite und Risiko stehen in keinem Verhältnis
An dieser Umfrag haben 600 institutionelle und private Investoren teilgenommen. Ziel der Umfrage war es herauszufinden, warum Anleger momentan überwiegend kurzfristige Anlagen preferieren und ob das aktuelle Zinsniveau der Bundesanleihen ein Hinweis für eine geringe Inflationserwartung der Anleger ist.
Das Ergebnis der Umfrage hat gezeigt, dass im Marktzins nicht alle von den Anlegern erwarteten Risiken bei einer Laufzeit von zehn Jahren eingeflossen sind. Deswegen spiegelt die Bondrendite auch nicht vollständig die zukünftigen Inflationserwartungen wider.
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15 Okt |
Beliebte Geldanlage Tagesgeld Tagesgeld
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Das Tagesgeld bliebt trotz der aktuell niedrigen Zinsen die beliebteste Geldanlagen für die Deutschen. Rund die Hälfte von befragten Teilnehmern einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung, würden ihr Erspartes in einem Tagesgeldkonto anlegen.
Ein Drittel der Befragten beabsichtigt sogar Geldanlagen auf ein Tagesgeldkonto umzuschichten. Durch die momentane angespannte Finanzlage sind die Deutschen nicht bereit ihr Geld längerfristig, z.B. in Festgeld oder Aktienfonds, anzulegen. Die flexible Handhabung des Kapitals auf Tagesgeldkonten ist somit eine der interessantesten Anlageform.